TECHTEXTIL 2024: Technische Textilien zurück auf der Weltbühne

Endlich ist es wieder so weit: Die TECHTEXTIL – das Branchenevent überhaupt – startet vom 23. bis 26. April 2024 in Frankfurt – und die Vorfreude der Branche ist gewaltig. In diesem Jahr steht aus Sicht des Industrieverbandes Technische Textilien – Rollladen – Sonnenschutz e.V. (ITRS) die Nachhaltigkeit von technischen Textilien im Mittelpunkt der Messe.

„Wir freuen uns, dass die TECHTEXTIL im April wieder der Publikumsmagnet und Branchentreff überhaupt sein wird. Und wir freuen uns vor allem, unsere Mitglieder wieder auf unserem Stand begrüßen zu dürfen“, freut sich Sandra Musculus, Präsidentin des ITRS.

Natürlich ist das aktuelle wirtschaftliche Umfeld auch für unsere Branche nicht einfach. „Dennoch gilt es, die aktuelle Situation als Herausforderung anzunehmen und auf unsere Stärken hinsichtlich Nachhaltigkeit und Langlebigkeit zu verweisen“, ergänzt Lars Rippstein, Geschäftsführer des ITRS.

Nachhaltigkeit und das Schonen von Ressourcen stehen auch im aktuellen Verbandsgeschehen im Mittelpunkt. Schon im letzten Jahr wurde im Kreise der ITRS-Mitgliedsunternehmen begonnen, mit der Erarbeitung von Strategien und Lösungen zu beginnen. Im Mittelpunkt steht hier zunächst die Langlebigkeit unserer konfektionierten technischen Textilien, die oft viele Jahre im Einsatz sind. Und natürlich leisten die Produkte der ITRS-Mitglieder auch einen entscheidenden Beitrag für die Energiewende. Dies beginnt bei der Konfektion von Hochleistungsmembranen für Biogasanlagen. Hier heißt es: Keine grüne Energie ohne technische Textilien.

Ein weiteres Beispiel ist das Einsparen von CO2 und Energie mit Hilfe von Textilien im Gebäudesektor: Bei intelligentem Einsatz hilft textiler Sonnenschutz schon heute, das Klima in Gebäudehüllen angenehmer zu gestalten. Und auch in Zeiten des Klimawandels wird man so auf künstliche Kühlung von Gebäuden oft verzichten können.

Selbstverständlich werden heute auch oft schon bei der Herstellung von technischen Textilien recycelte Rohstoffe verarbeitet und Produktionsabfälle minimiert. All diese Themen sind daher Kern des hochkarätig besetzten Arbeitskreises „Nachhaltigkeit und Umweltschutz“ im ITRS, der sich vor über einem Jahr konstituiert hat und sich dieser Themen proaktiv annimmt: Die EU-Textilstrategie fordert, dass in Zukunft alle Textilerzeugnisse EU-weit langlebig, recycelbar und so weit möglich aus recycelten Fasern bestehen. Die Produktion hat frei von gefährlichen Stoffen und unter Beachtung der sozialen Rechte und des Umweltschutzes zu erfolgen. Die Branche begrüßt diesen Ansatz zur Nachhaltigkeit ausdrücklich und nimmt die damit verbundene Herausforderung gerne an.

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