„Kommunikation ist alles“

Lars Rippstein ist im zweiten Jahr der Geschäftsführer des ITRS – Industrieverband Technische Textilien-Rollladen-Sonnenschutz e. V., der seitdem auch seinen Sitz in Fulda hat. Wir haben bei ihm vorbeigeschaut um zu erfahren, wie sich der ITRS eingelebt hat.

RTS: Ein Wechsel in der Ge­schäftsführung ist ja immer recht spannend. Wie läuft es aktuell bei Ihnen?
Lars Rippstein: Das stimmt natürlich! Und das ist nicht nur spannend für mich und mein Team gewesen, sondern natürlich auch für unsere Mitglieder. Berechtigterweise wird ganz genau hingeschaut, was da so passiert. Nun ist fast das zweite Jahr um und ich kann guten Gewissens sagen, dass es wirklich gut und rund beim ITRS läuft. Die Dinge, die noch im Argen lagen, konnten wir zur Zufriedenheit aller Beteiligten bereinigen.

RTS: Was haben Sie zuerst angepackt?
Lars Rippstein: Klar war von Anfang an für mich: Kommunikation ist alles. Deshalb stand für mich immer der Austausch mit unseren Mitgliedsunternehmen an allererster Stelle. Es war mir wichtig, dass sich unsere Mitglieder trotz der Änderungen gut bei uns aufgehoben fühlen und Gehör für ihre Anliegen finden. Deshalb bin ich viel gereist, habe Mitgliedsunternehmen besucht und auch viele in unserer Geschäftsstelle begrüßen dürfen. Jedes Jahr findet unsere Mitgliederversammlung statt, die wir letztes Jahr dann erstmals in Fulda ausgerichtet haben. Wir wollten diese so ansprechend und kommunikativ wie nur irgend möglich gestalten – was uns auch gut gelungen ist. Insgesamt heißt das: Wir sind permanent im Gespräch miteinander, tauschen uns aus und entwickeln uns weiter, um unseren Mitgliedern ein guter Verband zu sein, in dem sich alle wohlfühlen und eine Mitgliedschaft auch einen klaren Mehrwert hat.

RTS: Was meinen Sie genau mit Mehrwert?
Lars Rippstein: Es müssen Lösungen für exakt die Stellen her, an denen es hakt. Wenn unsere Mitglieder Fragen haben, müssen diese kompetent und ohne große Umwege beantwortet werden. Und das machen wir. Mehrwert ist auch, sich innerhalb einer Branche austauschen zu können. Diese Möglichkeit gibt es beispielsweise in unseren Fachgruppen, die regelmäßig bei uns in Fulda tagen. Diese haben wir neu strukturiert, was eine effizientere Arbeit ermöglicht. Aus diesem Miteinander ergibt sich, dass wir als Verband der Branche insgesamt eine möglichst laute Stimme verschaffen können, indem wir klassische und manchmal auch recht kreative Lobbyarbeit leisten. Hier ist sicherlich noch Luft nach oben, aber wir sind da auf einem richtig guten Weg – übrigens auch in enger und freundschaftlicher Kooperation mit den anderen Branchenverbänden.

RTS: Wo sehen Sie aktuell die größte Herausforderung für die Mitgliedsunternehmen?
Lars Rippstein: Das ist nach wie vor der Mangel an qualifiziertem Nachwuchs. Die Berufe, in denen unsere Mitglieder ausbilden, müssen bekannter werden. Hier arbeiten wir intensiv daran um zu zeigen, wie attraktiv die beruflichen Umfelder überhaupt sind. Ich denke, dass wir so – wenn wir alle gemeinsam am Ball bleiben – eine Menge erreichen können.

RTS: Im November steht die nächste Haupttagung an. Wo­rauf darf man sich da freuen?
Lars Rippstein: Zuallererst mal auf eine gute Zeit, in der man sich intensiv untereinander austauschen kann. Natürlich werden wir ausführlich über unsere Arbeit berichten: Über das, was wir erreicht haben und über das,
was wir noch erreichen wollen. Zudem werden wir erneut einen tollen Keynote-Speaker bei uns haben, der die Teilnehmer zweifelsohne mit seinem Vortrag begeistern wird. Wir sind stolz, dass sich bereits so viele Mitglieder zu der Tagung angemeldet haben und freuen uns auf eine tolle gemeinsame Veranstaltung!

RTS: Vielen Dank für das Gespräch!

ITRS e.V.
info@itrs-ev.com